Unwetter in Griechenland und Zypern erwartet

Urlauber in Griechenland und Zypern müssen sich zum Pfingstwochenende auf schwieriges Wetter einstellen. Ein festhängendes Tiefdruckgebiet über dem östlichen Mittelmeer sorgt nach aktuellen Prognosen für anhaltenden Regen, teils heftige Gewitter und mögliche Überschwemmungen. Besonders betroffen sind beliebte Ferienregionen im Süden Griechenlands sowie mehrere Inselgebiete. Meteorologen warnen vor einer mehrtägigen Unwetterlage mit hohen Regenmengen und lokalen Überflutungen.

Bereits am Freitag drohen kräftige Regenfälle

Schon am Freitag verschärft sich die Wetterlage deutlich. Der Schwerpunkt der Niederschläge liegt zunächst im Süden Griechenlands. Vor allem die Halbinsel Peloponnes steht im Fokus der Wettermodelle. Dort können innerhalb kurzer Zeit lokal bis zu 70 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Solche Mengen reichen aus, um Straßen unter Wasser zu setzen, kleinere Flüsse anschwellen zu lassen und örtlich Überschwemmungen auszulösen. Das Tiefdruckgebiet bewegt sich nur langsam und kann deshalb über Stunden hinweg immer wieder neue Regenzellen bilden.

Athen und Urlaubsinseln geraten ins Unwettergebiet

Am Samstag und Sonntag breitet sich das Tief weiter aus und erfasst große Teile Griechenlands. Auch die Hauptstadt Athen muss sich auf kräftige Schauer und Gewitter einstellen. Betroffen sind zudem zahlreiche Touristenregionen auf dem Festland sowie beliebte Inseln im Mittelmeerraum. Meteorologen rechnen mit wechselhaftem Wetter, kurzen Starkregenphasen und teils stürmischen Gewittern. Für Reisende könnte das verlängerte Pfingstwochenende damit deutlich ungemütlicher verlaufen als erhofft.

Auch Zypern erwartet heftige Niederschläge

Neben Griechenland rückt auch Zypern zunehmend in den Fokus der Wetterexperten. Auf der Mittelmeerinsel werden ebenfalls kräftige Regenfälle und Gewitter erwartet. Durch die instabile Wetterlage können sich jederzeit neue Schauer- und Gewitterzellen bilden. Lokal sind erneut größere Regenmengen möglich. Besonders in tiefer gelegenen Regionen und Städten besteht die Gefahr kurzfristiger Überflutungen.

Wetterlage bleibt bis Pfingstmontag angespannt

Auch zum Pfingstmontag deutet sich noch keine schnelle Entspannung an. Vor allem im westlichen Peloponnes rechnen Meteorologen weiterhin mit kräftigen Niederschlägen. Dort könnten erneut bis zu 60 Liter Regen pro Quadratmeter zusammenkommen. Damit zieht sich die Unwetterlage über mehrere Tage hinweg – ein typisches Szenario bei blockierenden Tiefdruckgebieten im östlichen Mittelmeerraum.

Entspannung erst nach den Feiertagen

Erst ab Dienstag zeigen aktuelle Wettermodelle eine langsame Wetterberuhigung. Das Tiefdruckgebiet soll sich dann allmählich abschwächen und weiterziehen. Mit dem Abzug des Tiefs dürften auch die Regenfälle nachlassen. Bis dahin bleibt die Lage jedoch angespannt. Für viele Urlauber bedeutet das: Statt Sonne und Badewetter könnte das Pfingstwochenende von Dauerregen, Gewittern und wetterbedingten Einschränkungen geprägt werden.

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