Ein Erdbeben der Stärke 3,3 hat am Montagabend Teile der San-Francisco-Bay-Area in Kalifornien erschüttert. Nach Angaben des United States Geological Survey (USGS) ereignete sich das Beben am 2. Februar 2026 um 20:30 Uhr Ortszeit, rund 4,9 Kilometer südöstlich von San Ramon im Contra Costa County. Das Hypozentrum lag demnach in einer Tiefe von 8,6 Kilometern.
Mehrere seismologische Institute bestätigten das Ereignis, meldeten jedoch leicht unterschiedliche Messwerte. Während das USGS und das European-Mediterranean Seismological Centre (EMSC) die Magnitude mit 3,3 angaben, taxierte die Organisation IRIS (Incorporated Research Institutions for Seismology) das Beben auf Magnitude 3,2. Solche Abweichungen gelten als normal, da die Daten in den Stunden nach einem Beben weiter analysiert und verfeinert werden.
Spürbar in mehreren Städten, aber ohne Folgen
Nach vorläufigen Einschätzungen richtete das Erdbeben keine Schäden an Gebäuden oder Infrastruktur an. Dennoch dürfte es in der unmittelbaren Umgebung des Epizentrums von vielen Menschen wahrgenommen worden sein – vor allem als kurzes Zittern oder leichtes Grollen.
Besonders in San Ramon und Dublin, jeweils etwa fünf Kilometer vom Epizentrum entfernt, war leichtes Bodenschütteln zu erwarten. Auch in Danville berichteten Modelle von spürbaren Erschütterungen. In etwas größerer Entfernung, etwa in Pleasanton, Castro Valley, Hayward und Livermore, wurde das Beben voraussichtlich nur noch als sehr schwaches Vibrieren wahrgenommen.
In den weiter entfernten Metropolen San Francisco und San Jose hingegen dürfte das Erdbeben nach Einschätzung der Experten nicht mehr spürbar gewesen sein.
Kalifornien bleibt seismisch aktiv
Kalifornien zählt zu den seismisch aktivsten Regionen der USA. Kleinere Erdbeben dieser Stärke treten regelmäßig auf und gelten als Teil der natürlichen Spannungsentladung entlang der zahlreichen Verwerfungen, darunter auch der bekannten San-Andreas-Verwerfung. Fachleute betonen, dass solche Beben zwar Aufmerksamkeit erregen, jedoch keinen unmittelbaren Anlass zur Sorge darstellen.
Die zuständigen Behörden beobachten die Lage weiter. Anpassungen bei Stärke, Tiefe oder genauer Lage des Epizentrums sind in den kommenden Stunden möglich, sobald die Auswertung der Messdaten abgeschlossen ist.


