Die spanische Provinz Granada ist am Dienstag erneut von einem kräftigen Erdbeben erschüttert worden. Der Erdstoß erreichte nach ersten Angaben eine Stärke von etwa 4,8. In mehreren Orten war die Erschütterung deutlich zu spüren. Drei Menschen wurden leicht verletzt. Das Beben ereignete sich in einer Region, die bereits zuvor von mehreren Erdstößen betroffen war. Die neuerliche Erschütterung löste in Granada und den umliegenden Gemeinden erneut Unruhe aus. Zahlreiche Menschen verließen vorsorglich ihre Häuser. Die Einsatzkräfte überprüften Gebäude und andere mögliche Gefahrenstellen. Vor allem ältere Bauwerke standen dabei im Fokus.
Schäden an Gebäuden gemeldet
Durch die Erschütterungen wurden erneut Gebäude beschädigt. Nach ersten Erkenntnissen kam es unter anderem zu Rissen und herabgefallenen Gebäudeteilen. Drei Menschen erlitten leichte Verletzungen. Die Behörden beobachteten die Situation weiter, da nach einem stärkeren Erdstoß weitere Nachbeben nicht ausgeschlossen werden können. Besondere Aufmerksamkeit galt erneut der historischen Alhambra. Teile der weltberühmten Palastanlage wurden vorsorglich geräumt. Damit sollte verhindert werden, dass Besucher durch mögliche herabfallende Bauteile oder weitere Erschütterungen gefährdet werden. Das historische Bauwerk befindet sich damit erneut im Fokus der Sicherheitsbehörden.
Seismische Aktivität bleibt unter Beobachtung
Das erneute Beben zeigt, dass die seismische Aktivität in der Region Granada weiterhin anhält. Behörden und Fachleute beobachten die Entwicklung und prüfen mögliche Auswirkungen auf Gebäude und Infrastruktur. Für die Bevölkerung bleibt insbesondere die Gefahr weiterer Erschütterungen ein Unsicherheitsfaktor.


