China erhöht den Druck im asiatisch-pazifischen Raum und schickt eines seiner modernsten nuklear betriebenen Raketen-U-Boote der Type-094-Klasse auf Langstreckenpatrouille. Das Manöver, das von staatlichen Medien erstmals öffentlich bestätigt wurde, startet von der strategisch wichtigen Marinebasis Longpo auf Hainan. Das Gebiet wird zusätzlich durch die in der Nähe stationierten Kampfjets J-20 und J-16 abgesichert.
Fernsehaufnahmen aus dem Inneren des U-Boots geben einen seltenen Einblick in Chinas strategische Fähigkeiten – sensible Bereiche wurden jedoch unkenntlich gemacht. Ein beteiligter Matrose erklärte, man sei jederzeit bereit, im Ernstfall Raketen abzufeuern.
Der Einsatz markiert nicht nur eine Machtdemonstration, sondern auch den Übergang zu einer neuen Generation: Die geplante Type-096-Klasse soll deutlich stärker bewaffnet sein, modernste Geräuschreduzierung nutzen und bis zu 24 JL-3-Interkontinentalraketen tragen – womit sie zu den schlagkräftigsten U-Booten der Welt zählen würde.
Parallel forciert Peking den Ausbau seiner Luftstreitkräfte. Neue Aufnahmen zeigen den J-35A, einen Tarnkappenjet der fünften Generation, der als chinesische Antwort auf die amerikanische F-35 gilt. Experten zweifeln jedoch, ob der Jet in Radarabsorption, Sensorik und Triebwerksleistung mit seinem US-Pendant mithalten kann.
Die USA reagieren mit einer verstärkten Militärpräsenz in der Region. Verteidigungsminister Pete Hegseth warnte vor einer Verschiebung des Machtgleichgewichts zugunsten Chinas und kündigte die Stationierung modernisierter F-16 in Südkorea an, um Bedrohungen durch Nordkorea abzuwehren.


