Beamte des Hauptzollamts Singen haben bei einer Fahrzeugkontrolle einen mutmaßlichen Drogenschmuggel vereitelt. In einem Pkw mit deutscher Zulassung entdeckten die Zöllner rund 50 Kilogramm Marihuana, das in mehreren Müllsäcken im Fahrzeug transportiert wurde. Der Fund gelang im Rahmen einer grenznahen Kontrolle Ende April. Der Fahrzeugführer wurde vorläufig festgenommen. Die sichergestellte Drogenmenge hat nach Schätzungen einen erheblichen Straßenverkaufswert. Gegen den Mann wird wegen des Verdachts der unerlaubten Einfuhr und des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge ermittelt. Die weiteren Untersuchungen führt das zuständige Zollfahndungsamt gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft.
Schlag gegen den internationalen Drogenschmuggel
Mit dem Fund gelang den Ermittlern ein weiterer Erfolg im Kampf gegen den grenzüberschreitenden Rauschgifthandel. Gerade die süddeutschen Grenzregionen gelten als wichtige Transitrouten für den Schmuggel großer Mengen von Cannabis und anderen Drogen nach Deutschland. Regelmäßige Kontrollen sollen verhindern, dass Rauschgift in den illegalen Handel gelangt.
Der aktuelle Fall zeigt nach Einschätzung der Behörden, dass organisierte Täter weiterhin versuchen, große Rauschgiftmengen über die Grenze zu transportieren. Die Zollverwaltung setzt deshalb verstärkt auf mobile Kontrollen und risikoorientierte Überwachungsmaßnahmen, um Schmuggel frühzeitig aufzudecken und Lieferketten zu unterbrechen.


