15-Jähriger stirbt nach Streit vor Supermarkt

Ein Streit unter Jugendlichen vor einem Supermarkt in Eckernförde ist am Mittwochabend tödlich eskaliert. Ein 15-Jähriger erlag wenig später seinen schweren Verletzungen. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen eines Gewaltverbrechens und bitten dringend mögliche Zeugen um Hinweise.

Nach ersten Erkenntnissen kam es vor einem Einkaufsmarkt in der schleswig-holsteinischen Küstenstadt zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Kiel mitteilten, entwickelte sich der Streit innerhalb kurzer Zeit zu einer massiven körperlichen Attacke.

Zeugen sehen flüchtendes Fahrzeug

Augenzeugen berichteten, dass kurz nach der Auseinandersetzung ein Auto den Ort des Geschehens verließ. Als die alarmierten Polizeikräfte wenig später am Supermarkt eintrafen, fanden sie jedoch keine Beteiligten mehr vor. Stattdessen entdeckten die Beamten deutliche Blutspuren vor dem Geschäft – ein Hinweis darauf, dass bei der Auseinandersetzung jemand schwer verletzt worden sein musste.

Schwer verletzter Jugendlicher drei Kilometer entfernt gefunden

Die Suche nach möglichen Opfern oder Beteiligten führte die Einsatzkräfte schließlich mehrere Kilometer weiter. Rund drei Kilometer vom ursprünglichen Tatort entfernt entdeckten sie einen schwer verletzten Jugendlichen. Es handelte sich um einen 15-Jährigen. Rettungskräfte versuchten sofort, den Jungen zu reanimieren. Trotz der schnellen medizinischen Hilfe verschlechterte sich sein Zustand dramatisch. Der Jugendliche starb noch auf dem Weg ins Krankenhaus.

Polizei sucht dringend Zeugen

Die Hintergründe der tödlichen Auseinandersetzung sind bislang unklar. Ermittler prüfen, wer an dem Streit beteiligt war und wie genau es zu der tödlichen Verletzung kam. Auch die Rolle des beobachteten Fahrzeugs ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Polizei und Staatsanwaltschaft bitten daher dringend Menschen, die den Streit vor dem Supermarkt beobachtet haben oder Hinweise zu den beteiligten Personen geben können, sich bei der Polizei zu melden.

Die Ermittlungen laufen derzeit auf Hochtouren.

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