Verl. Ein brutaler Angriff hat am frühen Montagmorgen die ostwestfälische Stadt Verl in Nordrhein-Westfalen erschüttert. Nach ersten Erkenntnissen soll eine Person eine andere mit einer Axt attackiert und dabei schwer verletzt haben. Die Tat löste einen Großeinsatz der Polizei aus, bei dem auch Spezialeinsatzkräfte (SEK) im Einsatz sind.
Wie die Polizei bestätigte, ereignete sich der Angriff gegen 7 Uhr morgens. Einsatzkräfte sperrten den Tatort weiträumig ab, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Nach Angaben von Polizeipressesprecher Mark Kohnert besteht derzeit keine Gefahr für unbeteiligte Dritte. Das Opfer wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht und wird dort medizinisch versorgt.
Zu den Hintergründen der Tat ist bislang wenig bekannt. Nach unbestätigten Informationen soll sich der Tatverdächtige nach dem Angriff in einem Gebäude verschanzt haben. Ob es sich dabei um den Tatort selbst oder einen anderen Ort handelt, ist derzeit noch unklar. Aus diesem Grund wurde das SEK hinzugezogen, um die Situation zu sichern und eine mögliche Gefährdung auszuschließen.
Die Polizei hält sich mit weiteren Details bislang zurück. Weder zur Identität von Opfer und Tatverdächtigem noch zu einem möglichen Motiv wurden bislang Angaben gemacht. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.
Der Vorfall sorgt in Verl für große Beunruhigung. Anwohner berichten von einer starken Polizeipräsenz am Morgen und abgesperrten Straßen. Die Behörden bitten die Bevölkerung, den Einsatzbereich zu meiden und Einsatzkräfte nicht zu behindern.


