Mehrere Wald- und Vegetationsbrände halten Einsatzkräfte im Süden Frankreichs in Atem. Besonders betroffen sind Regionen nahe der Mittelmeerküste und der spanischen Grenze. Anhaltende Trockenheit, hohe Temperaturen und kräftiger Wind erschweren die Löscharbeiten und begünstigen die Ausbreitung der Flammen. Tausende Feuerwehrleute sind im Einsatz, um die Brände unter Kontrolle zu bringen.
Aus Sicherheitsgründen wurden mehrere Campingplätze und Wohngebiete geräumt. Tausende Menschen mussten ihre Unterkünfte vorübergehend verlassen. In einzelnen Orten zerstörten die Flammen Wohnmobile und näherten sich bewohnten Gebieten. Behörden rufen Einwohner und Touristen dazu auf, Sperrungen strikt zu beachten und sich regelmäßig über die aktuelle Lage zu informieren. Nachdem in Sainte-Marie-la-Mer ein weiteres Feuer ausgebrochen war, wurden nach Angaben der Feuerwehr fast 3.000 Menschen in Sicherheit gebracht.
Beliebte Ferienregionen besonders betroffen
Zu den betroffenen Gebieten zählen unter anderem die Départements Aude, Hérault und Pyrénées-Orientales sowie Regionen im Umfeld von Marseille. Zwar läuft der überregionale Reiseverkehr größtenteils weiter, dennoch können lokale Straßen gesperrt und touristische Einrichtungen zeitweise geschlossen werden. Reisende sollten sich deshalb vor Ausflügen und Anreisen über die aktuelle Situation informieren.
Hitze und Wind verschärfen die Waldbrandgefahr
Nach der jüngsten Hitzewelle herrscht in weiten Teilen Südfrankreichs weiterhin eine hohe Waldbrandgefahr. Trockene Vegetation und starke Windböen sorgen dafür, dass sich neue Feuer innerhalb kurzer Zeit entwickeln und bestehende Brandherde wieder aufflammen können. Die Behörden beobachten die Lage deshalb kontinuierlich und halten zusätzliche Einsatzkräfte in Bereitschaft.
Reisende sollten aktuelle Hinweise beachten
Wer seinen Urlaub in Südfrankreich plant oder bereits vor Ort ist, sollte die Mitteilungen der örtlichen Behörden sowie seines Hotels oder Campingplatzes verfolgen. Kurzfristige Straßensperrungen, Evakuierungen oder Einschränkungen in einzelnen Feriengebieten bleiben möglich, solange die Waldbrände nicht vollständig unter Kontrolle sind.


