Ein Erdbeben der Stärke 4,6 hat in der Nacht zum Donnerstag die Region rund um Lewoleba in Indonesien erschüttert. Nach Angaben der Badan Meteorologi, Klimatologi, dan Geofisika ereignete sich das Beben um 00:17 Uhr Ortszeit in einer geringen Tiefe von etwa zehn Kilometern.
Leichte Erschütterungen in der Region spürbar
Aufgrund der moderaten Stärke und der vergleichsweise flachen Lage des Epizentrums war das Beben in der Umgebung durchaus wahrnehmbar. Besonders in Lewoleba, rund 33 Kilometer vom Epizentrum entfernt, dürfte es zu leichtem Bodenschütteln gekommen sein. Auch in der weiter entfernten Stadt Maumere wurden vereinzelt schwache Vibrationen registriert.
Abweichende Messungen sorgen für leichte Unsicherheit
Während die indonesische Behörde die Magnitude mit 4,6 angab, meldete das alternative Messnetzwerk Raspberry Shake eine leicht höhere Stärke von 4,7. Solche Abweichungen sind nicht ungewöhnlich und werden in der Regel im Laufe der weiteren Datenanalyse präzisiert.
Keine Schäden erwartet
Ersten Einschätzungen zufolge hat das Beben keine Schäden verursacht. Dennoch zeigt das Ereignis, wie häufig selbst moderate Erdstöße in dieser Region auftreten und lokal spürbar sein können.
Teil einer hochaktiven Erdbebenzone
Indonesien liegt am Rand mehrerer tektonischer Platten und gehört zum sogenannten Pazifischer Feuerring. Diese Zone ist bekannt für ihre intensive seismische und vulkanische Aktivität. Regelmäßige Erdbeben sind daher ein typisches Merkmal der Region.


