Vor der griechischen Insel Gavdos hat eine Serie von Erdbeben am Samstag für Aufregung gesorgt. Innerhalb weniger Minuten registrierten Seismologen zwei Erdstöße mit den Magnituden 4,6 und 5,3. Das stärkere Beben ereignete sich nur sechs Minuten nach dem ersten Erdstoß und war in weiten Teilen Südkretas deutlich zu spüren.
Das Epizentrum lag im Mittelmeer, rund sieben Kilometer östlich bis nordöstlich von Gavdos. Die kleine Insel gilt als südlichster Punkt Griechenlands und zugleich Europas. Die Erschütterungen wurden etwa 348 Kilometer südlich von Athen gemessen.
Behörden reagieren mit Evakuierung
Aus Sicherheitsgründen räumten die Behörden vorsorglich die berühmte Samaria-Schlucht auf Kreta. Mehr als 500 Touristen wurden aus dem beliebten Wandergebiet gebracht, um mögliche Risiken durch Nachbeben oder Steinschläge zu vermeiden.
Region bleibt unter Beobachtung
Über größere Schäden oder Verletzte wurde zunächst nichts bekannt. Die griechischen Behörden beobachten die Lage jedoch weiterhin genau, da die seismisch aktive Region immer wieder von stärkeren Erdbeben betroffen ist.


