Berlin. Gewalttat an einer Schule in Berlin-Wedding: Ein 15-jähriger Schüler soll am Mittwochmittag einen 21 Jahre alten Sicherheitsmitarbeiter mit einem Messer attackiert und verletzt haben. Der Jugendliche ist anschließend geflüchtet – die Polizei fahndet mit Hochdruck.
Nach Angaben der Polizei wurden Einsatzkräfte gegen 12.50 Uhr zu einer Schule im Ortsteil Wedding alarmiert. Vor Ort trafen sie auf den verletzten Sicherheitsmitarbeiter. Der 21-Jährige erlitt eine Schnittverletzung am Arm und musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Lebensgefahr bestand nach ersten Informationen nicht.
Der tatverdächtige Schüler konnte unmittelbar nach der Attacke entkommen. Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar. Die Ermittlungen laufen, auch zum möglichen Motiv des Jugendlichen machten die Behörden zunächst keine Angaben.
Wie die Zeitung B.Z. berichtete, rückte die Polizei mit einem Großaufgebot an. Schwer bewaffnete Beamte sicherten das Schulgelände und durchkämmten die Umgebung auf der Suche nach dem Flüchtigen. Bilder vom Einsatzort zeigen Polizisten mit Maschinenpistolen und Schutzhelmen. Der verletzte Sicherheitsmitarbeiter wurde mit bandagiertem, blutverschmiertem Arm aus dem Gefahrenbereich geführt.
Für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte bedeutete der Vorfall einen massiven Schock. Ob der Unterricht fortgesetzt wurde oder ausfiel, blieb zunächst offen. Die Polizei prüft nun, wie es zu der Eskalation kommen konnte – und ob der Tatverdächtige bewaffnet ist.
Die Fahndung nach dem 15-Jährigen dauert an.


