Stromausfall in Teilen Mecklenburg-Vorpommerns

Ein Stromausfall hat am Sonnabendmorgen weite Teile der Mecklenburgischen Seenplatte sowie südöstliche Regionen Mecklenburg-Vorpommerns lahmgelegt. Seit den frühen Stunden meldeten zahlreiche Haushalte in der Region, dass die Versorgung unterbrochen sei. Betroffen waren unter anderem Orte zwischen Friedland, Strasburg, Jatznick und Groß Luckow sowie angrenzende Bereiche der Uckermark.

Nach Angaben des Portals stoerungsauskunft.de gingen allein aus diesem Gebiet rund 80 Meldungen ein. Auch beim Sender NDR 1 Radio MV berichteten mehrere Hörer aus Strasburg über den Ausfall. Der parteilose Strasburger Bürgermeister Klemens Kowalski sprach von einer mutmaßlichen Havarie im nördlichen Stadtgebiet, die für die Störung verantwortlich sein könnte.

Der zuständige Netzbetreiber e.dis bestätigte gegenüber dem NDR eine technische Störung im Versorgungsnetz. Spezialisten seien unmittelbar nach Bekanntwerden des Problems ausgerückt und arbeiteten mit Hochdruck an der Behebung des Schadens. Zu Ursache und Ausmaß des Stromausfalls machte das Unternehmen zunächst keine weiteren Angaben. Auch zur genauen Zahl der betroffenen Haushalte lagen am Vormittag noch keine verlässlichen Informationen vor.

Am Nachmittag wurden auf der Internetseite von e.dis keine aktuellen Störungen mehr ausgewiesen, was darauf hindeutet, dass die Versorgung zumindest teilweise wiederhergestellt worden sein könnte. Das Netzgebiet des Betreibers umfasst große Teile der Ostseeküste, das mittlere Mecklenburg, Vorpommern sowie weite Regionen Brandenburgs bis in die Lausitz.

Der Vorfall zeigt erneut, wie anfällig Teile der Energieinfrastruktur für technische Störungen sind – mit unmittelbaren Folgen für Bürgerinnen und Bürger, Kommunen und Betriebe in der Region.

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