Putin-Verbündeter droht mit Nuklearkrieg

Die russische Rhetorik erreicht eine neue, gefährliche Eskalationsstufe. Während die Friedensverhandlungen stocken und Moskau die Schuld dafür medienwirksam US-Präsident Donald Trump zuschiebt, trommeln führende Ideologen im Staatsfernsehen für den nuklearen Ernstfall.

Der ultra-nationalistische Philosoph Alexander Dugin und Moderator Wladimir Solowjow nutzen die aktuellen Enthüllungen um den Epstein-Skandal für eine bizarre, aber hochgefährliche Argumentation: Der Westen sei moralisch so tief gesunken, dass er „das pure Böse“ verkörpere. Dugin behauptet ohne Belege, die westliche Elite würde im Zuge des Skandals rituell Kinder missbrauchen und Satan anbeten.

„Zeit für den Gegenangriff“ Für die Propagandisten ist der vermeintliche moralische Verfall eine „historische Chance“. Dugin fordert den Abbruch aller Gespräche mit der Trump-Administration und die sofortige Vorbereitung auf einen Atomkrieg. Solowjow, der sich selbst als „Atomwaffen-Fanatiker“ bezeichnet, plädiert offen für den Einsatz taktischer Nuklearwaffen. Ihr Ziel: Der totale Zusammenbruch des westlichen Systems durch eine Allianz mit China und dem Iran.

Obwohl Experten die Drohungen oft als psychologische Kriegsführung einordnen, verdeutlicht der Tonfall die totale Abkehr Moskaus von diplomatischen Lösungen.

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