Erdbeben erschüttert Tokio und Ostjapan

Ein Erdbeben der Stärke 5,9 hat am Sonntagmorgen weite Teile Ostjapans erschüttert. Besonders in Tokio und der Präfektur Ibaraki waren die Erschütterungen deutlich zu spüren. Mindestens 23 Menschen wurden verletzt. Das Epizentrum lag im Süden der Präfektur Ibaraki in rund 70 Kilometern Tiefe. In mehreren Regionen wurde eine maximale Intensität von 5 auf der japanischen Shindo-Skala gemessen. In Tokio wurde eine Wasserleitung beschädigt, zeitweise waren rund 460 Haushalte ohne Strom. Auch der Bahnverkehr war teilweise beeinträchtigt.

Keine Tsunami-Gefahr

Eine Tsunami-Gefahr bestand nicht. Auch von den japanischen Atomkraftwerken wurden zunächst keine Auffälligkeiten gemeldet. Die Behörden beobachten die Lage weiter. Nach dem Beben sind weitere Erschütterungen möglich. Japan gehört aufgrund seiner Lage am Pazifischen Feuerring zu den erdbebenreichsten Regionen der Welt.

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