Nach den vergangenen Hitzetagen wird das Wetter in Deutschland deutlich wechselhafter. Für Freitag, den 21. August, erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) in mehreren Regionen kräftigen Regen und Gewitter. Besonders im Süden und Südosten kann es zeitweise intensiv regnen. Örtlich sind Niederschlagsmengen von bis zu 35 Litern pro Quadratmeter möglich. Bereits am Vormittag ziehen vom Bodensee aus kräftigere Niederschläge über Oberschwaben und weiter nach Bayern. Der Regen breitet sich dabei bis in den Bereich des Bayerischen Waldes aus.
Gewitter und Starkregen möglich
Mit den Niederschlägen steigt regional auch die Gewittergefahr. Vor allem dort, wo kräftige Gewitterzellen entstehen, können innerhalb kurzer Zeit größere Regenmengen zusammenkommen. Lokal sind dadurch Überflutungen, voll laufende Keller und Probleme auf Straßen möglich. Nach der langen trockenen und heißen Wetterphase kann der Regen zudem auf sehr unterschiedlich aufnahmefähige Böden treffen. Der DWD hatte bereits auf die außergewöhnliche Trockenheit in Deutschland in diesem Sommer hingewiesen.
Wetter bleibt unbeständig
Die Wetterumstellung beschränkt sich nicht auf einzelne Stunden. Auch am Wochenende bleibt die Wetterlage zunächst wechselhaft. Während sich die Situation in einigen Regionen langsam beruhigt, können weiterhin Schauer und einzelne Gewitter auftreten. In Bayern wird insbesondere für den Süden nochmals kräftiger Regen erwartet. Gleichzeitig gehen die Temperaturen deutlich zurück. Damit endet die jüngste Hitzephase in Deutschland vorerst.
Vorsicht bei Gewittern
Bei Gewittern besteht neben Starkregen auch die Gefahr von Blitzeinschlägen, Sturmböen und lokalem Hagel. Besonders bei kräftigen Gewitterzellen kann sich die Wetterlage innerhalb kurzer Zeit verschärfen. Für Autofahrer bedeutet der Starkregen eine erhöhte Gefahr durch Aquaplaning und eingeschränkte Sicht. Auch kleinere Bäche und Entwässerungssysteme können bei lokal sehr hohen Regenmengen kurzfristig überlastet werden. Der Wetterwechsel bringt damit zwar dringend benötigten Niederschlag in viele Regionen, gleichzeitig aber auch neue Unwettergefahren. Die aktuelle Entwicklung sollte insbesondere in Süddeutschland aufmerksam verfolgt werden.


