Ein großflächiger Wald- und Feldbrand zwischen Seefeld und Klein Woltersdorf in der Prignitz hat einen stundenlangen Großeinsatz ausgelöst. Dichte Rauchschwaden waren weithin sichtbar und führten zu zahlreichen Notrufen bei der Leitstelle. Trotz zwischenzeitlicher Entwarnung flammten am Folgetag erneut Glutnester auf, sodass die Einsatzkräfte ihre Löscharbeiten fortsetzen mussten.
Mehr als 25 Hektar von den Flammen betroffen
Nach ersten Schätzungen wurden rund 18 Hektar Feld sowie etwa sieben Hektar Wald zerstört. Zur Erkundung der Lage kamen Drohnen zum Einsatz, um das Ausmaß des Feuers aus der Luft zu erfassen und die Einsatzleitung bei der Koordinierung zu unterstützen. Auch die zuständigen Landesbehörden wurden in die Lagebewertung eingebunden.
Hunderte Notrufe – Feuer breitet sich schneller aus als erwartet
Die enorme Rauchentwicklung sorgte für Besorgnis in der Region. Innerhalb kurzer Zeit gingen zahlreiche Notrufe bei der Leitstelle ein. Obwohl das Feuer am Freitagabend zunächst unter Kontrolle schien, erwies sich diese Einschätzung als verfrüht. Versteckte Glutnester entfachten das Feuer erneut und machten weitere Löscharbeiten erforderlich.
Extreme Hitze verschärft die Waldbrandgefahr
Die anhaltende Trockenheit und hohe Temperaturen erschweren die Brandbekämpfung erheblich. Experten warnen, dass die derzeitige Wetterlage das Risiko weiterer Vegetationsbrände deutlich erhöht. Für Brandenburg gilt in vielen Regionen eine sehr hohe bis höchste Waldbrandgefahr.


