Erdbeben erschüttert Afghanistan und Pakistan

Ein kräftiges Erdbeben hat die Hindukusch-Region erschüttert und war in weiten Teilen Afghanistans und Pakistans deutlich zu spüren. Nach Angaben internationaler Erdbebenwarten erreichte das Beben eine Magnitude von 6,0. Das Epizentrum lag im Hindukusch-Gebirge in großer Tiefe, wodurch die Erschütterungen über Hunderte Kilometer hinweg wahrgenommen wurden.

Menschen fliehen aus Gebäuden – Schäden zunächst unklar

In zahlreichen Städten verließen Bewohner aus Angst ihre Häuser und Büros. Besonders in der afghanischen Hauptstadt Kabul sowie in mehreren Regionen Pakistans waren die Erschütterungen deutlich zu spüren. Berichte über größere Schäden oder Todesopfer lagen zunächst nicht vor. Die Behörden prüfen die Lage und beobachten mögliche Nachbeben.

Hindukusch zählt zu den aktivsten Erdbebengebieten der Welt

Die Hindukusch-Region gehört zu den seismisch aktivsten Zonen weltweit. Dort treffen die Indische und die Eurasische Kontinentalplatte aufeinander, wodurch regelmäßig starke Erdbeben entstehen. Wegen der großen Herdtiefe sind viele dieser Beben über enorme Entfernungen hinweg spürbar – häufig bis nach Indien und Zentralasien.

Experten warnen vor anhaltendem Risiko

Obwohl tiefe Erdbeben oft geringere Schäden verursachen als flache Erdstöße, bleibt das Risiko insbesondere in den bergigen Grenzregionen hoch. Viele Gebäude entsprechen dort nicht modernen Erdbebenstandards. Die Behörden rufen die Bevölkerung deshalb zu Wachsamkeit auf und beobachten die weitere Entwicklung genau.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert