Erdbeben erschüttert Süden der Philippinen

Ein Erdbeben hat am Dienstagnachmittag den Süden der Philippines erschüttert. Nach ersten Angaben internationaler und regionaler Messstellen lag die Stärke des Bebens zwischen 3,9 und 4,5 – genaue Daten werden derzeit noch überprüft.

Laut der indonesischen Behörde BMKG ereignete sich das Beben am 17. März gegen 16:40 Uhr Ortszeit. Das Epizentrum wurde rund 112 Kilometer südöstlich von Pondaguitan lokalisiert, in einer Tiefe von etwa 71 Kilometern. Diese vergleichsweise große Tiefe deutet darauf hin, dass die Erschütterungen an der Oberfläche nur schwach zu spüren waren.

Das philippinische Institut PHIVOLCS meldete hingegen eine geringere Magnitude von 3,9. Ein weiteres Messnetzwerk, RaspberryShake, bestätigte wiederum eine Stärke von 4,5. Solche Abweichungen sind in der Frühphase nach einem Beben nicht ungewöhnlich, da die Daten zunächst automatisch erfasst und erst später präzisiert werden.

Leichte Erschütterungen in der Region – keine Schäden gemeldet

Besonders nahe am Epizentrum liegt die kleine Inselgemeinde Miangas, die nur etwa zwölf Kilometer entfernt ist. Dort dürfte das Beben lediglich als leichtes Zittern wahrgenommen worden sein. Auch in Pondaguitan selbst wurden nach bisherigen Erkenntnissen nur schwache Vibrationen registriert.

Berichte über Schäden oder Verletzte liegen derzeit nicht vor. Dennoch beobachten die Behörden die Lage aufmerksam, da Nachbeben nicht ausgeschlossen werden können.

Seismologen analysieren Daten weiter

Experten weisen darauf hin, dass sowohl die genaue Stärke als auch die exakte Lage des Epizentrums in den kommenden Stunden noch angepasst werden könnten. Erst nach manueller Auswertung der Messdaten lassen sich verlässliche Aussagen treffen. Die Philippinen gehören zum sogenannten Pazifischen Feuerring, einer der aktivsten Erdbebenzonen der Welt. Auch moderate Beben wie dieses sind dort keine Seltenheit – erinnern jedoch regelmäßig an die geologischen Risiken der Region.

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