Mainz-Mombach. Ein Stromausfall hat am frühen Donnerstagmorgen Teile des Mainzer Stadtteils Mombach lahmgelegt und für Verunsicherung bei Anwohnern gesorgt. Gegen 5.30 Uhr fiel in mehreren Straßenzügen der Strom aus. Betroffen waren nach Angaben der Mainzer Netze insgesamt vier Trafostationen. Erst nach rund anderthalb Stunden konnte die Energieversorgung vollständig wiederhergestellt werden. Die Ursache der Störung ist bislang ungeklärt, die Untersuchungen dauern an.
Der Blackout hatte auch einen Feuerwehreinsatz zur Folge. In einem Hochhaus in der Straße „Am Lemmchen“ sprang infolge des Stromausfalls automatisch ein Notstromaggregat an. Mehrere Bewohner alarmierten daraufhin die Feuerwehr, weil sie Abgase aus dem Keller wahrnahmen und diese als Brandrauch interpretierten. Entsprechend gingen bei der Leitstelle mehrere Notrufe ein.
Die Einsatzkräfte überprüften das Gebäude umgehend. Vor Ort stellte sich schnell heraus, dass kein Brand vorlag. Die Rauchentwicklung stammte ausschließlich von den Abgasen des laufenden Notstromaggregats, das ordnungsgemäß funktionierte. Eine Gefahr für die Bewohner bestand nicht. Weitere Maßnahmen durch die Feuerwehr waren daher nicht erforderlich, der Einsatz wurde kurze Zeit später beendet.
Der Vorfall zeigt, wie sensibel die Infrastruktur in den frühen Morgenstunden ist und wie schnell technische Störungen zu Alarmen führen können. Die Stadtwerke bitten Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen und verweisen darauf, dass die Ursache des Stromausfalls nun analysiert wird, um ähnliche Vorfälle künftig zu vermeiden.


