Gefahrstoffaustritt aus Güterzug in Celle

Ein Gefahrstoffaustritt aus einem Güterzug hat am Donnerstag im Celler Ortsteil Garßen einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Aus einem Container trat eine geringe Menge einer dunklen, zähflüssigen und zunächst unbekannten Substanz aus. Wegen des unklaren Gefahrenpotenzials rückten Spezialkräfte an. Die Einsatzkräfte stellten mehrere kleine Leckagen an einem Container auf einem Containertragwagen fest. Wegen eines reizenden Geruchs wurde der betroffene Bereich besonders vorsichtig erkundet. Feuerwehrleute in speziellen Schutzanzügen untersuchten den Container und stellten Auffangbehälter unter die undichten Stellen.

Die Kennzeichnung des Containers deutete auf gefährliche und leicht entzündbare Abfälle hin. Der konkrete Stoff konnte zunächst jedoch nicht eindeutig bestimmt werden.

Leckagen erfolgreich abgedichtet

Mit Spezialtechnik gelang es der Feuerwehr, die Leckagen abzudichten und einen weiteren Austritt zu verhindern. Insgesamt waren zehn Feuerwehrfahrzeuge sowie zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Wasserbehörde und Deutscher Bahn beteiligt. Während der Arbeiten war die Bahnstrecke zwischen Celle und Uelzen zeitweise gesperrt.

Keine Gefahr für Bevölkerung

Trotz des Gefahrstoffaustritts bestand nach Angaben der Feuerwehr zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung. Verletzte wurden ebenfalls nicht gemeldet. Nach rund fünf Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Die Ursache für die Beschädigung des Containers und die genaue Zusammensetzung der ausgetretenen Substanz sind weiterhin Gegenstand der Untersuchungen.

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