NINA

Die offizielle Warn-App des Bundes, NINA, ist um eine bedeutende Funktion erweitert worden: Seit Juli 2025 erhalten Nutzer nun auch Warnmeldungen der Polizei bei akuten Gefahrenlagen, etwa bei Bombendrohungen oder der öffentlichen Fahndung nach gefährlichen Straftätern. Damit geht die App über ihre bisherige Rolle im Bevölkerungsschutz hinaus und wird auch bei sicherheitsrelevanten polizeilichen Lagen aktiv.

Bereits bislang informierte die App zuverlässig über Naturgefahren wie Großbrände, Unwetter oder Hochwasser. Auch Warnungen des Deutschen Wetterdienstes sowie Wasserstandsmeldungen der Länderbehörden sind seit Längerem integriert. Mit dem neuen Warnbereich für polizeiliche Lagen schließt die App nun eine kritische Informationslücke – gerade angesichts zunehmender öffentlicher Sicherheitslagen.

Individuelle Warngebiete einstellbar

Um Warnmeldungen zu erhalten, müssen Nutzer gezielt Orte oder Regionen abonnieren. Möglich sind Landkreise, Städte oder auch kleine Umkreise von einem bis neun Quadratkilometern um einen frei gewählten Standort. Wer keine Gebiete auswählt, erhält auch keine Warnungen – ein Umstand, den viele Nutzer bislang übersehen haben.

Empfohlen wird, sowohl den eigenen Wohnort als auch Orte wie Arbeits- oder Ausbildungsstätten zu abonnieren. Zusätzlich kann die App, wenn gewünscht, auch Warnungen auf Basis des aktuellen Standorts ausspielen. Die Funktion lässt sich über die Datenschutzeinstellungen der App aktivieren oder deaktivieren.

Mit dem erweiterten Funktionsumfang stärkt NINA ihre Rolle als zentrales Frühwarnsystem für Deutschland – nun nicht mehr nur bei Naturkatastrophen, sondern auch bei akuten Bedrohungslagen durch Menschenhand.

Anfragen zur Warn-App NINA über NINA HelpDesk

Telefon: 0800 664 711 9 (kostenfrei, nur aus Deutschland erreichbar)

E-Mail: nina@bbk.bund.de

Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 16:30 Uhr, Freitag von 8:00 bis 15.30 Uhr
Wichtige Smartphone-Einstellungen für Push-Benachrichtigungen

Um sicherzustellen, dass Sie alle für Sie relevanten Bevölkerungsschutzwarnungen per Push-Benachrichtigungen erhalten, sind bestimmte Systemeinstellungen notwendig.

Diese gelten gleichermaßen für die Betriebssysteme iOS und Android.

Darüber hinaus sind weitere individuelle Einstellungen notwendig, die je nach Hersteller und Betriebssystem variieren.

Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Webseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Die Informationen und Anleitungen zu wichtigen Smartphone-Einstellungen von Betriebssystemen und Geräteherstellern werden fortlaufend aktualisiert.

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